24/05/2022

Commeo GmbH

Neuheit: Commeo EMS Energie-Managementsystem

Flexible Steuerung des „Internet of things“

Das neuartige Commeo EMS Energie-Managementsystem kombiniert Hard- und Software mit Blick auf sämtliche Anforderungen der Industrie 4.0. Es analysiert, visualisiert und steuert den Energiefluss und die damit verbundenen Datenströme von Energie-Infrastrukturen und industriellen sowie gewerblichen Anlagen, um maximale Effizienz zu erreichen. Das Commeo EMS ist ein konsequenter und notwendiger Schritt im Prozess der digitalen Transformation zur Integration der Energieversorgung und von einzelnen Energieflüssen in das Industrial Internet of Things (IIoT). Dadurch können Maschinen und Automatisierungstechnik in industriellen Anwendungen in Standard-EMS eingebunden und in die bestehende Ladeinfrastruktur integriert werden (wie z.B. Photovoltaik).
Mit seinem datenbankbasierten Ansatz ermöglicht das Commeo EMS ein semantisches Netzwerk aus Objekten, Echtzeitwerten, komplexen Beziehungen und Funktionen innerhalb der Datenbank, um die Software mit den existierenden Geräten zu verbinden und zu steuern. Somit kann die Lücke zwischen der virtuellen und der realen Welt im Sinne von Industrie 4.0 geschlossen werden. Absturzsicher durch eine
spezielle 24/7-Recheneinheit sorgt das EMS für die notwendige Stabilität im Prozess der Energieversorgung. Herzstück des Commeo EMS ist die speziell entwickelte Datenbank im Hintergrund, die auf Objekten mit Eigenschaften und Werten, deren Beziehungen zu anderen Objekten sowie Funktionen und Logiken basiert.

Flexible Integration
Diese Struktur ermöglicht eine virtuelle Darstellung der realen Welt – das Abbild einer bestehenden Infrastruktur über digitale Zwillinge. Diese kann mit individuellen Daten und Eigenschaften, komplexen Zusammenhängen und Funktionen wie „Eigenverbrauchsoptimierung“ angereichert werden. Einmal erstellt, wird jedes neue Objekt oder jede neue Funktion der EMS-Datenbank in einer gemeinsam genutzten
Bibliothek gespeichert und kann für andere Anwendungen wiederverwendet werden – nicht nur vom Ersteller selbst, sondern auch von allen anderen Benutzern des EMS. Das bedeutet, dass der Betreiber einer Anlage von der Arbeit jedes einzelnen Nutzers profitiert, wenn es darum geht, neue Geräte oder Tools in eine Infrastruktur zu integrieren.

Effiziente Integration
Das Commeo EMS kann alle digital kommunizierenden Geräte verwalten – egal, ob Hardware wie Wechselrichter und Batteriesysteme oder Software wie virtuelle Maschinen, ERP- oder CRM-Tools. Auch atypische Geräte wie SPS-Steuerungen lassen sich anbinden, da alle gängigen und viele weitere digitale Industriesprachen und Schnittstellen unterstützt werden. Sämtliche Geräte werden als pseudophysische Objekte erstellt und verwendet, um Daten zu überwachen, zu speichern, zu analysieren und Funktionen des physischen Äquivalents in Echtzeit zu verwalten. Sogar die Modellierung einer virtuellen Maschine im EMS mit anschließender Anbindung der realen physikalischen Komponenten ist möglich. Durch diese Struktur passt sich das EMS bei der Implementierung und Erweiterung effizient an die bestehende Situation beim Kunden an – und nicht umgekehrt.

Umfassende Plattform für mehrere Standorte
Das Commeo EMS kann darüber hinaus auf unterschiedlicher Hardware für verschiedenste Anforderungen installiert werden. Dadurch ist es jetzt möglich, dezentrale Lösungen zu erstellen und zu erweitern. Die Lösung der Wallenhorster Spezialisten kann so sogar an verschiedenen Standorten in mehreren Ländern zugleich ausgeführt und zu einer umfassenden Plattform verbunden werden. Mit einer nahezu unbegrenzten Anzahl von Schnittstellen und verwaltbaren Geräten, mit Updates und neuen Funktionalitäten per Fernzugriff, ohne die Notwendigkeit, als Benutzer eine bestimmte Programmiersprache zu verwenden und mit allen Daten, die auf Servern und Geräten gespeichert sind, ist eine einfache und sichere Integration in bestehende System- und Energieinfrastrukturen gegeben. „Damit ist sogar das ‚White Labeling‘, also die Verwendung angepasster GUIs oder die Anbindung an andere GUIs oder Apps, jederzeit problemlos möglich“, erklärt Michael Schnakenberg, Geschäftsführer der Commeo GmbH. „Man kann einer Maschine sogar ‚sagen‘, wie sie auf sich ändernde Netzspannungen reagieren soll. Das verhindert Produktionsausfälle und hilft dabei, Verbindungs- oder Kommunikationsprobleme zu identifizieren und zu lösen. Kurzum: Mit unserem Commeo EMS bieten wir erstmalig einen echten industriellen Multi-Language-Knotenpunkt an, der maximale Integration bietet und unabhängig alle digitale Entwicklungen in der Industrie begleitet, damit auch in 10 Jahren unsere Energielösungen reibungslos funktionieren.“

Kostenvorteil
Weiterer großer Vorteil des Commeo EMS ist die Kostenersparnis: Es ermöglicht günstige Anpassungen und Erweiterungen durch eigene Mitarbeiter – ohne Programmierkenntnisse. Neue, kostensparende Funktionen wie Peak Shaving oder USV können bei Bedarf ebenfalls problemlos hinzugefügt werden. Erstmals zu sehen ist das neuartige Energie-Managementsystem von Commeo ab dem 11. Mai am Stand der Wallenhorster Spezialisten B2.310 auf dem Münchener Messegelände anlässlich der The Smarter E / ees 2022.
 

Ausstellerdatenblatt